Apr 10




Pflegeversicherung - warum?

Die Problematik geht schon länger durch die Medien: Unsere Gesellschaft wird immer älter. Während wegen sinkender Geburtenraten der Anteil der jungen Menschen immer weiter abnimmt, wird die Zahl der Senioren immer größer, was auf den technischen Fortschritt im medizinischen Bereich zurückzuführen ist. Es gibt immer mehr Möglichkeiten, Menschenleben zu verlängern, etwa durch modernste Operationsmethoden oder Arzneimittelinnovationen. Der demographische Wandel ist nicht mehr aufzuhalten, doch kann das alles längerfristig finanziert werden?

Vorsorge entlastet alle Beteiligten

Der Staat hat erkannt, dass mit zunehmendem Alter auch das Risiko für Pflegebedürftigkeit steigt. Um die teurere Pflege zu finanzieren, wurde 1995 die soziale Pflegeversicherung eingeführt. Diese wird, wie die Rentenversicherung, über den Generationenvertrag abgewickelt, was durch den demographischen Wandel immer schwieriger wird. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung sind im Sozialgesetzbuch festgehalten. Sie muss als Teilkaskoversicherung verstanden werden, was bedeutet, dass sie lediglich als Entlastung der Betroffenen gedacht ist, und nicht alle Kosten, die durch die Pflege verursacht werden, decken kann. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit für eine individuelle Pflegezusatzversicherung. Wer Vorsorge betreibt, tut sich und seinen Angehörigen einen Gefallen.

Pflegeversicherung - verschiedene Möglichkeiten

Wer eine Versorgungslücke im Alter durch eine individuelle Pflegezusatzversicherung vermeiden will, sollte sich zunächst umfassend informieren. Eine Pflegetagegeldversicherung zahlt beispielweise im Schadenfall an den Betroffenen pro Pflegetag eine gewisse Summe, diese orientiert sich an der Pflegestufe. Je nach Versicherungsanbieter wird entweder in jeder Pflegestufe gezahlt oder nur in bestimmten. Alternativ gibt es auch noch eine Pflegerentenversicherung, die ab Eintritt des Schadensfalls für den Rest des Lebens eine Rente zahlt. Am besten, man informiert sich vorab im Internet über verschiedene Angebote. Unter www.pflege-test.de erfährt man viel Wissenswertes und kann einen kostenlosen, unverbindlichen Vorschlag einholen. Denn es gibt vieles zu bedenken. Die Beitragshöhe richtet sich nach dem Eintrittsalter und sollte so gestaltet sein, dass eine eventuelle Versorgungslücke auch zuverlässig geschlossen wird.
www.pflege-test.de hilft einem auf neutrale Art, den Überblick zu bewahren. Read the rest of this entry »

Jul 10




Der Traum vom eigenen Haus oder der schicken Eigentumswohnung wird von vielen Mietern in Deutschland geträumt. Und selten waren die äußeren Umstände zum Erwerb von Immobilien besser als zum jetzigen Zeitpunkt. Immobilien sind krisensichere Kapitalanlagen und eine hervorragende Grundlage für die Absicherungen im Rentendasein. Das aktuelle extrem niedrige Zinsniveau erlaubt es auch, mit geringem Eigenkapital das Projekt Immobilienkauf zu wagen. Die Auswahl an Immobilien ist groß, insbesondere bei Zwangsversteigerungen sind richtige Schnäppchen zu machen.

Planung der Baufinanzierung

Bevor das Internet, die Tageszeitung und die Angebote der Immobilienmakler durchstöbert werden, ist der private Kassensturz notwendig: frei verfügbareres Eigenkapital, Fristen der gebundenen Mittel z.B. in vermögenswirksamen Leistungen oder in Bankanlagen, Aktien, Mieteinnahmen und zuteilungsreife Bausparverträge. Für eine vernünftige und solide Planung der Baufinanzierung, sollten ca. 20-25% der Kosten beim Immobilienerwerb aus Eigenmitteln finanziert werden können. Eigenleistung beim Bau oder der Sanierung wird von den Banken bei der Kreditvergabe ebenso berücksichtigt, wie vorhandene Lebensversicherungen und Riesterrenten. Auch schlagen sich ein sicher Job, wie z.B. als Beamter oder Angestellter im Öffentlichen Dienst, sowie Doppelverdiener-Haushalte positiv im Angebot der Kreditgeber nieder. Grundsätzlich gilt vor Annahme eines Kreditangebotes sich Vergleiche einzuholen. Der Gang zur Hausbank ist ebenso sinnvoll, wie die Kontaktaufnahme mit Internetanbieter. Das Splitten des Kredites auf verschiedene Anbieter kann erheblich zur Risikominimierung beitragen und ein erheblichen finanziellen Vorteil einbringen.

Berücksichtung der Nebenkosten bei der Baufinanzierung

Wer seine Baufinanzierung plant muss weit mehr als den eigentlichen Preis der Immobilie finanzieren können. Die Immobilienmakler schlagen mit Ihrem Honorar zwischen 3,5 – 7 Prozent der Kaufpreissumme zu. Ebenso werden Notarkosten von ca. 1,5 % und Grunderwerbssteuer von meist 3,5 % des Kaufpreises fällig. Aber auch der Umzug ist zu finanzieren, die Doppelbelastung von Miete und Kosten der eigenen Immobilie während der Umzugszeit und die ggf. notwendigen Renovierungsarbeiten und Kosten für neue Möbel können ganz schön ins Gewicht fallen.